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Chronik

Chronik von Lichtenau e.V.

1949
Dr. med. Karl Göritz (früher Danzig) siedelt mit seiner chirurgisch orthopädischen Wiederherstellungsklinik für Kriegs- und Zivilgeschädigte aus einem Barackenlager in Gudensberg nach Hessisch Lichtenau um. Dank der Mithilfe des ehemaligen Landesvereines für Innere Mission, dem Magistrat und der Bevölkerung von Hessisch Lichtenau zieht die Klinik in ein ehemaliges Arbeitsdienstlager bei Hessisch Lichtenau um. Sie erhält den Namen:„Orthopädische Heil- und Lehranstalt der Inneren Mission“.

1951
Neubau von Werkstätten für die Berufsausbildung von körperbehinderten männlichen Jugendlichen

1952
Oberregierungsrat Landrat a. D. Dr. Fritz Elze übernimmt den Vorsitz im Vorstand des eingetragenen Vereins.

Eröffnung des Wohnheims für körperbehinderte Jugendliche.

1953
Errichtung der Liegehalle für Knochen- und Gelenktuberkulose.

Neubau des Angestelltenwohnhauses für 12 Familien

1955
Fertigstellung des Werkstättengebäudes für körperbehinderte weibliche Lehrlinge

1957
Einweihung des Schwesternwohnheims

1958
Beginn des Neubaus eines Internats für körperbehinderte Schüler

1959
Errichtung der staatlich anerkannten Lehranstalt für Krankengymnastik

Eröffnung der Kinderklinik

Neubau des Wohnheims für körperbehinderte weibliche Lehrlinge

1961
Beginn des Klinikneubaus

1962
Bau der Kinderklinik

1963
Aufbau der Versehrtensportgruppe Hessisch Lichtenau

1964
Neubau der orthopädischen Werkstätten

1965
Errichtung eines zweiten Internates

1966

Armin Füllkrug, Vizepräsident der Evangelische Kirche von Kurhessen Waldeck, wird Vorsitzender des Vereinsvorstandes.

1968
Bau einer Schwimm- und Turnhalle

1969
Errichtung einer Spezialstation für die Behandlung von „Querschnittgelähmten“ in der Klinik

1972
Einweihung von rollstuhlgerechten Sportanlagen

1973
Die Einrichtung erhält den Namen „LICHTENAU Orthopädische Klinik und Rehabilitationszentrum der Diakonie e. V“.

1974
„Chantez“ der Chor der Internate von LICHTENAU, besingt seine erste Schallplatte „Folklore aus aller Welt“.

1975
Einweihung des neuen Internats für 70 behinderte Schüler

1977
Fertigstellung der neuen Krankengymnastikschule

Neubau von Zentralküche, Wäscherei und Heizungsanlage

1984
Einweihung der neuen Abteilung für Querschnittlähmungen und Rückenmarksverletzungen

Errichtung einer Außenwohnung in der Burgstraße 39

1985
Oberlandeskirchenrat Günter Nebe wird Vorsitzender des Vereinsvorstandes.

1986
Ambulante Betreuung körperbehinderter Menschen in Kassel

1989
Beginn des 2. Bauabschnittes der Klinik: OP-Bereich mit Intensivpflege, Bettenzentrale und Zentralsterilisation

Kauf eines Hauses in Kassel, Heckerswiesenstraße 4, für die Ambulanten Dienste Lichtenau

Errichtung einer Außenwohnung in der Burgstraße 26 für eine Wohngemeinschaft

1992
Gründung der Firma „Lichtblick gGmbH“,
einer Integrationsfirma für Menschen mit Behinderungen

1993
 Inbetriebnahme des Nachsorgezentrums- „medizinische Rehabilitation“

Umbau des Krankenhauses Fürstenhagen in ein Pflegezentrum

1994
Aufbau einer Langzeitpflegeeinrichtung in den Räumen des ehemaligen Krankenhauses Fürstenhagen

Im Altenpflegeheim: Kurzzeitpflege, Langzeitrehabilitation

1996
Gestaltung des Festsaales (ehemalige Wäscherei)
„Dorothea-von-Wangenheim-Saal“

1997
Dekan Christian Hilmes wird Vorsitzender des Vereinsvorstandes.

Aufbau des ambulanten orthopädischen Zentrums AOZ Reha Vit

Einweihung der Kapelle

1998
Das Ambulante Orthopädische Zentrum Reha Vit wird eröffnet.

Das >Gästehaus Am Mühlenberg< wird als Hotel garni im
umgebauten ehemaligen Schwesternhaus eröffnet.

Ein Japanischer Garten wird angelegt.

Erneuerung der Heizzentrale

Planung des 3. Bauabschnittes der Klinik

Inbetriebnahme eines Magnetresonanztomographen (MRT)

Die bisherigen Betriebsteile von Lichtenau e.V., die Orthopädie-Mechanik-Werkstatt und die Orthopädie-Schuhmacherei sowie das Sanitätshaus werden in eine „OTZ Orthopädietechnisches-Zentrum Lichtenau GmbH“ (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) überführt.

1999
Jubiläumsjahr zum 50 jährigen Bestehen von LICHTENAU e.V.

Am 26. November tritt eine Satzungsänderung in Kraft: Das Kuratorium ist als die Versammlung der Mitglieder des Vereins das oberste Organ von >Lichtenau e.V. Orthopädische Klinik und Rehabilitationszentrum der Diakonie<. Der Verwaltungsrat beaufsichtigt den hauptamtlichen Vorstand. Der Vorstand leitet die Geschäfte des Vereins Lichtenau e.V.

2000
Am 9. Mai findet das 1. Patientenforum zum Thema „Die Arthrose des
Kniegelenkes“ statt.

Ein neuer Chefarztbereich für Wirbelsäulenchirurgie,
Querschnittgelähmte und Rückenmarkverletzte wird eingerichtet.

2001
Das >Gästehaus am Mühlenberg< führt ab jetzt *** Sterne.

Am 23. September findet ein „Tag der Offenen Tür“ in der Orthopädischen Klinik anlässlich des 100 jährigen Bestehens der Deutschen Orthopädischen Gesellschaft statt.

2002
Oberlandeskirchenrat Dr. Volker Knöppel wird Vorsitzender des Kuratoriums und Verwaltungsrates.

Oktober: Inbetriebnahme des Anbaus von 6 Apartments an das Nachsorgezentrum

Eröffnung einer Filiale in Eisenach der„OTZ Orthopädietechnisches-Zentrum Lichtenau GmbH

2003
Die Orthopädische Klinik wird zum 01.01.2003 eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Eine 100 % Tochter der >Orthopädischen Klinik Hessisch Lichtenau gGmbH< wird das >Nachsorgezentrum Lichtenau gGmbH<, dem jetzt das >Ambulante Orthopädische Zentrum AOZ Reha Vit< angegliedert ist. Das Nachsorgezentrum erhält einen eigenen Chefarztbereich.

13. März: Die ehrenamtliche Gruppe der „Grünen Damen“ an der Orthopädischen Klinik Hessisch Lichtenau begeht ihr 25-jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst und einer anschließenden Feier.

28. Juni: Tag der offenen Tür in der Orthopädischen Klinik Hessisch Lichtenau gGmbH - Jubiläum 10 Jahre Nachsorgezentrum - Einweihung der sanierten Geschäftsräume der OTZ Orthopädietechnisches Zentrum Lichtenau GmbH

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Dr. med. Karl Goeritz


Blick in Ausbildungswerkstatt,
hier: Schuhmacherei


Liegehalle für Knochen- und Gelenktuberkulose,
errichtet 1953


Ansicht 1963:
Klinikneubau


Schülerin im Internat

Buchneuerscheinung:

Geschichte von LICHTENAU



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Raimund Hug-Biegelmann, Historiker M.A., beschreibt die Entwicklung der heutigen diakonischen Komplexeinrichtung LICHTENAU in Hessisch Lichtenau. Er setzt ein bei der Vorgeschichte in Kopenhagen und der Zwischenstation in Gudensberg und stellt die Aufbauphase vom Barackenlager zur Orthopädischen Klinik und dem Rehabilitationszentrum der Diakonie für Menschen mit Körperbehinderungen dar, das bundesweit Anerkennung für seine Pionierarbeit erfuhr und schließlich das „Lichtenauer Modell“ der Regelbeschulung und Vollintegration körperbehinderter Schülerinnen und Schüler entwickelte.

287 Seiten,  zahlreiche s/w Abbildungen
ISBN 987-3-9808942-8-9

Preis (gebunden)
           14,80 €

Erhältlich im Buchhandel und in der Cafeteria der Orthopädischen Klinik Hessisch Lichtenau gGmbH