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Klinik investiert eine Million Euro in neues MRT-Gerät

Elf Zentimeter, das klingt erstmal nicht viel. Handelt es sich dabei aber um elf Zentimeter mehr Platz im inneren einer Röhre während einer Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT), bedeutet das wesentlich mehr Komfort für die Patienten. Vor allem Menschen, die Angst vor der Untersuchung im MRT-Gerät haben, fällt es deutlich leichter, sich zu überwinden, wenn sie mehr Platz zur Verfügung haben.

Ein solches Gerät hat unsre Klinik jetzt für den Fachbereich der Radiologie angeschafft und damit das alte, bereits zehn Jahre in Betrieb gewesene MRT-Gerät ersetzt. Das Gerät entspricht modernsten Standards und kostet knapp eine Million Euro. Es ist deutlich leiser als sein Vorgänger, worauf bei der Anschaffung großer Wert gelegt wurde und ist mit nur 1,40 Metern kürzer als das alte zwei Meter lange Gerät. Der Durchmesser der Röhre beträgt nun 71 statt bisher 60 Zentimeter. Dadurch ergibt sich ein zweiter Vorteil: Da der Magnet im Inneren, der für die Aufnahme verantwortlich ist, kürzer ist, ist es den Medizinern jetzt möglich, ihre Patienten nicht mehr mit dem Kopf voran, sondern mit den Füßen zuerst in das Gerät zu schieben. Bei Aufnahmen der Knie oder des Beckens beispielsweise muss der Kopf nicht mehr mit in die Röhre. In der Regel dauern Untersuchungen im MRT etwa 20 Minuten, kommt Kontrastmittel zum Einsatz, kann es auch mal länger dauern.

Täglich werden in dem neuen Gerät bis zu 25 Patienten untersucht. Gerade wird zusammen mit dem Hersteller noch an einer Lösung gearbeitet, die es den Patienten künftig möglich machen soll, ihre eigene Musik während der Untersuchung zu hören, was zusätzlich für Beruhigung sorgen soll.

„Ein Gerät, das eine so moderne Diagnostik ermöglicht, ist momentan selbst in großen Städten noch die Seltenheit“, sagt Stefan David, Geschäftsführer der Klinik.

Auch für das Personal ergeben sich mit dem neuen MRT-Gerät Verbesserungen, die Handhabung ist leichter, der Umgang mit den Patienten einfacher, die reduzierte Lautstärke weniger belastend und da die Röhre nun größer ist, sei sie auch leichter zu reinigen, sagt Barbara Denecke-Walz von der Radiologie. Die Leiterin der Abteilung betont dabei, wie viel Freude ihr die Arbeit mit dem neuen Gerät und dem ebenfalls noch recht jungem Team bereitet. Text: Huck/HNA