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Handchirurgie

Die Handchirurgie hat an der Orthopädischen Klinik Hessisch Lichtenau eine lange Tradition. Während vor einigen Jahren ein großer Schwerpunkt auf dem Ersatz der kleinen Gelenke bei rheumatischen Erkrankungen (Swanson-Spacer) lag, ist das Behandlungsspektrum seit der Bildung eines eigenen Schwerpunktes Handchirurgie stark erweitert worden.

Vor drei Jahren haben wir unser Team durch einen Handchirurgen verstärkt. Herr Radebold ist sowohl Facharzt für Handchirurgie als auch Facharzt für Spezielle Unfallchirurgie und hat seine Weiterbildung an der Klinik für Unfallchirurgie, Plastische und Wiederherstellungschirurgie der Universitätsmedizin Göttingen absolviert. Deswegen ist insbesondere im Bereich der Handrekonstrunktion mit Haut- und Knochendefekten nach Verletzungen ein weiterer Schwerpunkt entstanden.

Gleichzeitig behandeln und operieren wir natürlich auch die häufigen handchirurgischen Krankheitsbilder wie die Vernarbung der Hohlhand (M. Dupuytren) Nervenengpässe (Karpaltunnelsyndrom, Sulcus-ulnaris-Syndrom) sowie Sehnenengpässe (schnellender Finger: Digitus saltans, Engpass im 1. Strecksehnenfach am Handgelenk: Tendovaginitis stenosans de Quervain). Bis auf die Replantationen im Handbereich werden an unserer Klinik alle handchirurgischen Verletzungen versorgt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Operation bei verschlissenem Daumensattelgelenk (Rhizarthrose). Hier führen wir sowohl die Standardoperationen mit Entfernung des zerstörten Vieleckbeines als auch den Ersatz des Vieleckbeines durch ein Stück gesunden Rippenknorpels durch. Dieses Verfahren hat sich inzwischen sehr bewährt und ist insbesondere bei jüngeren oder aktiven Patienten zu empfehlen, die hohe Ansprüche an die Kraft und Beweglichkeit im Daumen haben.

Durch eine enge Kooperation mit unserem Zentrum für Tetra- und Paraplegie, der Klinik für Handchirurgie in Neustadt sowie der Sahlgrenska Universitätsklinik in Göteborg/Schweden können wir Ihnen mit geeigneten Gastoperateuren auch handchirurgische Spezialoperationen bei Lähmungen von Arm- und Handmuskeln auf internationalem Niveau anbieten. Diese Operationen werden in Deutschland nur an wenigen anderen Zentren routiniert durchgeführt.

Speichenbruch am Handgelenk (distale Radiusfraktur)

Vernarbung der Hohlhand (Mobus Dupuytren)

Enpasssyndrom des Hohlhandnerven (Karpaltunnelsyndrom, KTS, CTS)

Engpasssyndrom der kleinfingerseitigen Handnerven am Handglelenk oder Ellenbogen (Sulcus-ulnaris-Syndrom, Ulnarisrinnensyndrom, Loge de Guyon-Engpass) 

Engpässe der Finger- und Daumensehnen (schnellender Finger, schnellender Daumen)

Engpässe der Handgelenkssehnen

Bruch des Kahnbeines (Scaphoidfraktur)

Riss des Bandes zwischen Kahn- und Mondbein (SL-Bandruptur)

Brüche von Fingern und Mittelhandknochen

Skidaumen, Torwartdaumen

Verletzungen von Sehnen, Muskeln und Nerven der Hand